Fesselnde Markenerlebnisse

Fesselnde Markenerlebnisse

Fesselnde Markenerlebnisse

Virtual und Augmented Reality im Marketing

Kaufentscheidungen sind meistens eine komplexe Angelegenheit. Zu den leichteren Varianten gehören Online-Käufe. Lebensmittel, Schuhe, Küchengeräte – vieles kann einfach und schnell im Internet bestellt werden. Bei der Produktwahl helfen uns Beschreibungen, Bilder und Bewertungen anderer Kunden. Die gewünschten Waren werden geliefert, begutachtet und ausprobiert. Passt der erworbene Gegenstand nicht oder missfällt er, senden wir ihn zurück. Das mag in unserer schnelllebigen Welt praktisch und komfortabel erscheinen. Doch wäre es nicht besser, wenn alles passen und keine Ressourcen verschwendet würden? Wenn jeder Kauf gleich das gewünschte Ergebnis erzielen würde? Und wie verhält es sich mit Anschaffungen, die teuer, langlebig und individuell konfigurierbar sind, z. B. mit einem Motorrad?

Der Kauf eines Motorrads ist kaum mit ein paar Mausklicks zu erledigen. Wer eine Maschine kaufen möchte, kann sich im Internet informieren, zu verschiedenen Händlern gehen und eine Probefahrt machen – zumindest mit den Rädern, die der Händler gerade dahat. Dann stellt sich häufig die Frage nach individuellen Optimierungen, persönlichen Wünschen und Sonderausstattungen. Welche Lackierung soll die Maschine haben? Passt die verchromte Auspuffanlage dazu? Und wäre es nicht schön, wenn man den Bordcomputer erst testen könnte, bevor man ihn sich leistet? Eventuell betrifft es auch ganz essentielle Aspekte, die den Komfort und die Sicherheit beeinflussen, z. B. die Sitzhöhe.

Wer die Wahl hat, muss nicht die Qual haben

Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten, diesen Fragen zu begegnen. Die erste Möglichkeit beinhaltet eine gewisse Risikobereitschaft, denn man verlässt sich auf die eigene Erfahrung, auf die des Verkäufers bzw. Beraters und auf die Vorstellungskraft. Dann entscheidet man etwas und kauft ungesehen das Motorrad in metallic blue ohne die niedrigere Sitzposition getestet zu haben – ganz nach dem Motto: Wird schon passen!

Die zweite Möglichkeit ist mit viel Zeit und Kosten verbunden. Man bestellt eine Modellversion bzw. entsprechende Teile, um sie auszuprobieren oder anschauen zu können. Wartezeit: drei Wochen. Dann noch mal zum Händler fahren, und wenn das Blau nicht gefällt, bestellt man probeweise Rot? Schwierige Entscheidung, denn wer so viel Geld ausgibt, will am Ende zufrieden sein. Mitunter sind persönliche Konfigurationen wie Sonderlackierungen auch nur möglich, wenn die Kaufentscheidung bereits getroffen wurde, denn ein in hohem Maße personalisiertes Produkt findet womöglich keinen zweiten Interessenten.

Die dritte Möglichkeit ist schnell, flexibel, ressourcenschonend und birgt kein Risiko – weder für den Käufer noch für den Händler. Anpassen, abändern, konfigurieren und ausprobieren im Handumdrehen. Was nach einem paradiesischen Kauferlebnis klingt, ist kein billiges Werbeversprechen, sondern die durchdachte Anwendung einer innovativen Technologie: Die Rede ist von Virtual und Augmented Reality Marketing.

„Zu teuer“, „Kein notwendiges Zubehör wie AR-Brillen“, „Was kann man schon damit machen?“ oder „Ist ja noch nicht ausgereift“, mögen viele denken, wenn es um Augmented und Virtual Reality (AR bzw. VR) für Marketing-Zwecke geht. Tatsächlich bietet Microsoft bereits günstige AR-Geräte wie Headsets und Motion-Controller, denn die modernen Technologien erobern zunehmend das Marketing. Dabei schaffen sie intensive Markenerlebnisse, steigern die Kundenzufriedenheit oder nehmen positiv Einfluss auf die Produktentwicklung.

Zuschauen ist nicht alles

360-Grad-Videos sind mittlerweile weit verbreitete Werbemittel. So kann beim Besuch eines Reisebüros gleich der Urlaubsort oder die Unterkunft besichtigt werden: Einmal die VR-Brille aufgesetzt, schon steht man am Strand von Bali. Die Videos entführen in eine virtuelle Welt, doch die Interaktionsmöglichkeit des Nutzers beschränkt sich auf die Veränderung des Blickwinkels. Mit VR und AR ist weit mehr machbar – die Rede ist von sogenanntem Engaging Content.

Marketing mit VR und AR spricht Kunden multisensorisch an. Es ist besonders eindrücklich und generiert immersive Erlebnisse. Ikea verfügt beispielsweise über eine App, mit der die Couch aus dem Katalog virtuell ins Wohnzimmer kommt. Der Kunde kann sehen, wie sie bei ihm zu Hause wirkt und eine ideale Kaufentscheidung treffen. Auch Amazon hat in den USA bereits eine App gestartet, mit der Kunden Produkte in 360 Grad auf ihr Smartphone projizieren und sie so virtuell in die heimischen vier Wände holen können. Kaufentscheidungen sollen damit bewusster getroffen werden, denn das eingangs beschriebene Szenario von bestellen und zurücksenden ist eben nicht ideal, sondern nervig, aufwendig und teuer.

Auf Tuchfühlung mit der Marke

Neben einer konkreten Kaufentscheidung ist aus Marketingsicht die Kundenbindung entscheidend. Durch „immersives Storytelling“ ist es möglich, ein emotionales Markenerlebnis zu erzeugen. Dabei interagiert der Kunde mit der virtuellen Welt und macht eine intensive und persönliche Erfahrung, bei der er einer Marke besonders nahekommt.

Menschen, die sich für eine bestimme Marke interessieren, können mit exklusiven Hintergrundgeschichten begeistert werden, zum Beispiel der Montage einer mechanischen Uhr aus Sicht des Uhrmachers. Ebenso können Marken für ihre Kunden ein aufregendes Erlebnis schaffen, das in der realen Welt kaum vorstellbar wäre, wie eine virtuelle Probefahrt auf einem Motorrad durch die Wüste. Einen Herstellungsprozess aus der Sicht des Produktes erleben, als Kunde in die Rolle des Produzenten schlüpfen und selbst etwas kreieren oder vielleicht einfach ein neues Fahrzeugmodell schon in 3D sehen, bevor dieses auf dem Markt ist – der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Anders ausgedrückt: Marketing mit VR und AR hat ein unwahrscheinliches Potential, den Kunden zu berühren, ihn zu inspirieren, mit Neuem zu überraschen – eben zu fesseln (engl. to engage). Die Möglichkeiten reichen von klassischer Werbung und gezielten Maßnahmen bis zu groß angelegten Kampagnen und langfristigen Markenstrategien.

3D macht zufrieden

Als besonders attraktiv im Marketing erweisen sich 3D Simulationen. Das gilt vor allem für die Bereiche Ingenieurwesen und industrielle Anwendungen, denn das Potential von VR und AR reicht hier von der Produktentwicklung über Schulungszwecke bis hin zu Konfigurationen und individuellen Lösungen. Eben diese Aspekte sind es, die sich auch für das Marketing nutzen lassen.

Angenommen der Motorrad-Kunde hat einen Sonderwunsch und fragt, wie die Maschine in Pink aussehen würde, oder er möchte die extra niedrige Sitzhöhe testen. Mit Hilfe einer 3D Simulation ist ein Produkt in Echtzeit verändert, personalisiert oder konfiguriert. Der Kunde kann verschiedene Optionen ausprobieren, ohne dass Produktions- und Lieferkosten anfallen. Selbiges gilt für Entwickler, die an einem Produkt verschiedene Bauarten oder das Design testen wollen. Sogar Marktanalysen können mit virtuellen Produkten durchgeführt werden.

Auf der Suche nach einer geeigneten Industriemaschine könnte der Kunde die Handhabung der Anlage am virtuellen Objekt testen und sich von ihrer Bedienbarkeit überzeugen, zum Beispiel indem er selbst eine virtuelle Wartung vornimmt und sich so bereits vor dem Kauf mit der Maschine vertraut macht. Auch die Visualisierung von Funktionen, die am fertigen Produkt nicht zu sehen sind, können ein spannendes Markenerlebnis mit informativem Mehrwert generieren.

Für Marketingzwecke dienlich sind zudem spielerische Zugänge, bei denen virtuelle Produkte selbst designt oder montiert werden dürfen: Einmal selbst die Reifen eines Formel 1-Wagens wechseln, frei die Farbgebung eines Flugzeugs bestimmen oder im Wettbewerb mit anderen eine Anlage demontieren. Mit Hilfe des 3D AR-Marketings entsteht Raum für kreative Lösungen, mit denen Kunden eine Marke neu und fesselnd erleben.

Als Unternehmen für Augmented Reality Lösungen im Bereich industrielle Anwendungen bietet VISCOPIC maßgeschneiderte 3D Simulationen für Ihre Marketing-Ideen. Wir helfen Ihnen dabei, immersive Produkterlebnisse zu generieren und Ihr Marketing auf den neuesten Stand der Technik zu heben. Kontaktieren Sie uns unter: info@viscopic.com.



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