Defizite überwinden mit Augmented Reality – wie die Technologie das Lernen verändert

Defizite überwinden mit Augmented Reality – wie die Technologie das Lernen verändert

Wie können Auszubildende mit Lernbehinderung dabei unterstützt werden, bestimmte Defizite abzubauen und ihnen damit der Zugang zum ersten Arbeitsmarkt erleichtert werden? Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) bilden einen Ansatz, der das Lehren und Lernen mit Jugendlichen mit Einschränkungen verbessert. Um die Vorteile des Einsatzes dieser Technologien im Unterricht der beruflichen Bildung zu nutzen, entwickelt VISCOPIC zusammen mit seinen Verbundpartnern im Rahmen des Projekts “Be-IT-Ink” digitale Anwendungen auf der Basis von AR und VR, die dabei helfen sollen, Lerndefizite abzubauen.

Berufliches Immersives Training für Inklusion

Das Projekt “Be-IT-Ink – Berufliches Immersives Training für Inklusion“ hat das Ziel, Auszubildende mit Lernbehinderung darin zu unterstützen, übergreifende Kompetenzen für die berufliche Bildung aufzubauen. Hierzu werden Lerninhalte entwickelt, die darauf abzielen, mit AR- und VR- Anwendungen das räumliche Vorstellungsvermögen der Schüler zu fördern sowie Inhalte zur Arbeitssicherheit verständlich zu vermitteln.

Das Projekt wird von VISCOPIC in Kooperation mit Projektpartnern aus verschiedenen Bereichen durchgeführt. Gemeinsam mit dem Zeitbild Verlag, der Technischen Universität München, zwei Kolping Schulwerken und den Betrieben Wieneke Metallbau, Warnung Metalltechnik und Meinolf Gockel kann das Vorhaben realisiert werden.

Wissensvermittlung – Angepasst an die Lernenden

Im Rahmen der beruflichen Ausbildung von lernbehinderten Jugendlichen haben die die Themen räumliches Vorstellungsvermögen und Arbeitssicherheit eine besondere Relevanz. Diese beiden Themenfelder werden in den digitalen Lernanwendungen von VISCOPIC behandelt. Die Applikationen, welche im Rahmen des Projekts entwickelt werden, richten sich nach dem Lehrplan der lernbehinderten Jugendlichen. Pro Themeneinheit soll eine Applikation entwickelt werden; bisher sind sechs digitale Anwendungen geplant.

Evaluation und Erprobung

Ein wichtiger Teil des Projekts Be-IT-Ink ist es, zu ermitteln ob AR- und VR-Anwendungen unter den realen Bedingungen im Bildungswerk oder in Betrieben für lernbehinderte Jugendliche besser geeignet sind als die bisher praktizierten Lernformen. Fragestellungen des Projekts sind vor allem, welche Form der Steuerung und Inhaltsvermittlung für die Zielgruppe besser funktionieren, wie Handlungsanweisungen und Korrekturen der Ausbilder am besten umgesetzt werden können und wie das gemeinsame Lernen von lernbehinderten und nichtbehinderten Jugendlichen realisiert werden kann.

Hierzu werden mit allen Partnern in Kooperation Materialien entwickelt. Zu bestimmten Inhalten werden digitale Anwendungen auf Basis von AR und VR erstellt, die die Thematik auf effiziente Weise verständlich übermitteln. Die entwickelten Anwendungen werden in drei Handwerksunternehmen in der Praxis erprobt und die gemachten Erfahrungen evaluiert. So können passgenaue Lösungen erarbeitet werden, die auf eine nachhaltige Nutzung in verschiedenen Bereichen der beruflichen Bildung ausgelegt sind.

Das Projekt „Be-IT-Ink – Berufliches Immersives Training für Inklusion“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.



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