Augmented Reality: Der Fokus vieler Technologiemessen heute

Augmented Reality: Der Fokus vieler Technologiemessen heute

Hier trifft sich die Zukunft

Augmented Reality-Messen und Messen mit Augmented Reality

Sie heißen Augmented World Expo (AWE), Digility, VR Expo oder HANNOVER MESSE und sind bereits in vielen deutschen Städten zu finden: Messen, die das starke Interesse an der Zukunftstechnologie aufgreifen und Augmented Reality (AR) zum Thema machen. Damit werden sie einer aktuellen Entwicklung gerecht, denn die Nachfrage nach AR-Lösungen nimmt stetig zu. Auch die Zahl der Unternehmen, die Produkte rund um AR anbieten, steigt. Gleichzeitig entwickelt sich die Technologie beständig weiter. Innovative Hardware erweitert die Einsatzmöglichkeiten, leistungsstärkere Komponenten verbessern die Darstellungsqualität und kreative Köpfe erschließen neue Anwendungsgebiete. Da erstaunt es nicht, dass die Messen Publikumsmagnete sind. Ein Besuch erweist sich als spannend, informativ und inspirierend – und er erweitert so manche Realität.

AR auf der AWE: das Werkzeug für eine bessere Zukunft

Die AWE ist das größte Event für Augmented und Virtual Reality in München. Auf der Messe treffen sich Entwickler, Designer, Geschäftsführer, Kreativagenturen, Ingenieure, Presseleute und Investoren, um sich darüber auszutauschen, was die Technologie heute schon kann und wie sie in Zukunft unseren Alltag verändern wird. Fragt man Ori Inbar, einen der Organisatoren der Veranstaltung, so versprechen Virtual Reality (VR) und AR eine umfassende positive Entwicklung. „AR und VR geben uns Werkzeuge in die Hand, um damit eine bessere Zukunft zu erschaffen“, so der Israeli in seinem Keynote-Vortrag auf der AWE 2018. Er argumentiert, dass AR und VR die Bildung demokratisieren, für Wirtschaftswachstum sorgen, das Arbeitsmarktproblem lösen, die Medizin revolutionieren, die Umwelt retten und die Menschen empathischer machen. Tatsächlich gehen neue Technologien häufig mit solchen Hoffnungen einher, doch allzu oft erweisen sich diese als trügerisch. Dennoch zeigt ein Besuch der Messe, dass AR und VR durchaus vielversprechende Ansätze bieten. So bergen die Technologien das Potential, den Alltag und die Arbeit zu erleichtern – vielleicht gestalten sie bestimmte Aufgaben auch aufregender und damit kurzweiliger.

Mit Pokémon Go sorgte das erste Mal eine App für Furore, welche die tatsächliche Umgebung um digitale Inhalte erweitert. Das Konzept ist dabei ebenso simpel wie gut: Das Smartphone ermittelt den realen Standort und zeigt diesen auf einer Karte an, auf der zusätzlich kleine Zeichentrick-Monster aufpoppen. Diese können gejagt werden, wozu sich der Spieler mit seinem Smartphone in der realen Welt bewegen muss.

Was im Fall von Pokémon Go reinen Unterhaltungswert haben mag, lässt sich sinnvoll in die Arbeitswelt übertragen. Auf der AWE zeigen Firmen beispielsweise, wie Laien dank AR komplizierte Motoren reparieren können. Dies gelingt, indem ihnen jeder Handgriff per Hightech-Brille ins Sichtfeld projiziert wird.

Anwendungen wie diese zeigen, dass AR weitreichende Einsatzmöglichkeiten mit erheblichem Mehrwert bietet. Während bei VR eine gewisse Ernüchterung eingekehrt ist, nachdem sich die dafür notwendigen Brillen nicht so gut verkaufen wie erhofft, wird bei AR ein regelrechter Boom erwartet. Die Chancen dafür stehen gut: Apple hat mit dem ARKit gerade eine Entwicklerumgebung für AR geschaffen. Die Industrie hat die Vorteile bereits erkannt – beispielsweise, dass Arbeitern visuelle Informationen am richtigen Ort angezeigt werden können, während sie die Hände frei haben, um selbständig Tätigkeiten zu verrichten. Weitere Branchen werden voraussichtlich nachziehen und die Möglichkeiten der Technologie ebenfalls für sich nutzen wollen. Auf der AWE ist die Aufbruchsstimmung in der AR-Industrie jedenfalls deutlich spürbar. Davon konnte sich VISCOPIC im letzten Jahr selbst überzeugen. Dieses Jahr werden wir deshalb gleich mit zwei Ständen vor Ort sein.
AR auf der DIGILITY: die Arbeitswelt wird digital
Die DIGILITY 2018 in Köln sieht sich als B2B-Konferenz und als Expo für moderne, digitale Technologien und Services. Darunter versteht sie im Wesentlichen Virtual, Augmented und Mixed Reality, 3D und Artificial Intelligence. Die Organisatoren sind der Überzeugung, dass in naher Zukunft kaum ein berufliches Tätigkeitsfeld ohne Anwendungen aus diesen Bereichen auskommen wird. Bereits jetzt gehören AR und VR mehr und mehr zum Arbeitsalltag. Auf der Fachmesse wird deutlich, dass junge Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit ihren innovativen AR-Ideen etablierte Firmen, gestandene Großkonzerne und Bildungsinstitutionen überzeugen können. So fungiert die Technologie als Bindeglied zwischen heute und morgen, indem sie neue Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen, in der Fertigung, dem Engineering oder im Entertainmentbereich aufzeigt. Natürlich sind wir mit VISCOPIC dieses Jahr auch wieder am Start.

AR auf der HANNOVER MESSE: die digitale Fabrik

Das übergreifende Thema der HANNOVER MESSE ist die digitale Transformation der Industrie. Dahinter steht die Überzeugung, dass moderne Technologien ein sinnvolles Zusammenspiel verschiedener Themenbereiche wie Automatisierungsprozesse, Energietechnik, Logistik und IT ermöglichen. Gleichzeitig treibt der Wunsch nach intelligenten Lösungen die Digitalisierung weiter voran.

Die HANNOVER MESSE teilt sich in sechs Leitmessen rund um innovative Technologien entlang der Wertschöpfungskette. Eine davon ist die digitale Fabrik – Digital Factory. Hier geht es um IT- und Softwarelösungen an der Schnittstelle von Entwicklung, Produktion und Lieferung – also auch um AR. Denn ganz gleich, ob es um Produktentwicklung, Fertigungsplanung, Produktionssteuerung oder Serviceleistungen geht – AR bietet effiziente und ressourcenschonende Anwendungen. Ein Besuch der Digital Factory demonstriert dies in überwältigender Klarheit.

AR auf der automatica: So optimiert man Produktion

Die automatica ist eine weitere Technologie-Messe mit Standort in München. Ihr Fokus liegt auf der Optimierung von industriellen Produktionsprozessen durch innovative Lösungen wie künstliche Intelligenz, Robotik und natürlich AR. Die Aussteller zeigen überzeugende Umsetzungen aus den Bereichen industrieller Service, Montageanlagen, Bildverarbeitungssysteme oder Komponenten und haben dabei die Relevanz für das produzierende Gewerbe im Blick.

Mit der Start-up Arena schafft die automatica in Zusammenarbeit mit MWCB (Mobile World Capital Barcelona) eine eigene Business-Plattform für junge Unternehmen. Unter dem Motto „Vernetzen, Inspirieren, Erfahren” knüpfen Start-ups entscheidende Kontakte zu Business-Partnern oder Investoren und erhalten Tipps für die Implementierung ihrer Projekte.

AR auf großer Bühne: in der ARENA 2036 auf der VR Expo

Auf der VR Expo 2018 in Stuttgart erleben Besucher in den Räumlichkeiten der ARENA 2036 an zwei Tagen kostenfrei neueste VR- und AR-Anwendungen aus den Bereichen Business und Engineering. Bei TechTalks und Vorträgen können sie sich zudem Anreize für das eigene Unternehmen holen oder bei einem abendlichen Get-Together neue Kontakte knüpfen. Die Veranstaltung ist nicht nur durch ihren industriellen Charakter und ihren Forschungsschwerpunkt besonders – auch die Lage auf dem Campus der Universität Stuttgart zeichnet sie aus. Hier sind mit verschiedenen Instituten der Universität, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule der Medien (HdM) eine Vielzahl von Einrichtungen angesiedelt, die sich mit Virtueller und Erweiterter Realität befassen. Sie ermöglichen es Besuchern der Messe, VR-Großinstallationen zu testen und einen Blick in VR-Labs zu werfen. Die HdM zeigt auf der „MediaNight“ zudem aktuelle studentische Arbeiten und spricht damit gezielt ein junges Publikum an.

AR auf anderen Messen: ein Garant für Erfolg

Die spannenden und immersiven Erlebnisse, die mit AR möglich sind, führen dazu, dass die Technologie auch auf Messen und Konferenzen zu finden ist, die keinen technischen Schwerpunkt haben. Gerade Unternehmen, die innovativ und richtungsweisend auftreten möchten, können mit AR und VR positiv auf sich aufmerksam machen und sich abheben. Denn alles, was nicht dem Standard entspricht und eine nachhaltige Begegnung schafft, macht den Besucher neugierig und den Messestand erfolgreicher. AR könnte deshalb die Technik sein, die das Messebild mittel- und langfristig entscheidend prägt. Bereits jetzt setzen immer mehr Unternehmen darauf, ihre Standfläche virtuell zu erweitern. Mit AR lassen sich Produkte und Geräte wirkungsvoll und nahbar an den Stand projizieren. Mit einem Tablet und der entsprechenden vorinstallierten App können Besucher in das Innere von Maschinen oder sogar in den menschlichen Körper blicken. Plakate, Aufsteller und Roll-ups verwandeln sich in interaktive, spannende Live-Demos oder virtuelle Touren, welche Informationen liefern und gleichzeitig Entertainment bieten. Mit diesen vielseitigen Angeboten fällt es Unternehmen oft leichter, eine Geschichte zu erzählen und Messebesucher für den eigenen Stand oder das eigene Produkt zu begeistern.

Auf jeden Fall wird der Stand mit AR zu einer Attraktion. Davon können wir selbst berichten. An unserem Messestand freuten sich Besucher über leckeres Softeis aus unserer Eismaschine. Gleichzeitig nutzten wir die Gelegenheit und demonstrierten, wie mit AR und unserer Software VISCOPIC Pins Informationen und Inhalte direkt an relevante Stellen einer Anlage projiziert werden können – in diesem Fall natürlich an die Eismaschine. Mit der AR-Brille auf dem Kopf, bekamen die Besucher Schritt für Schritt die auszuführenden Handgriffe angezeigt, um die Eismaschine selbst richtig zu bedienen. So überzeugten wir spielerisch vom Mehrwert unseres Produkts und etwas Süßes gab es obendrein.



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